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30. Juni 2020

Warum Storytelling im Marketing ein Muss ist

Autor: Fatma Scharl von Sugarandspice Communications

Bessere Kundensprache mit glaubwürdigen Geschichten

In der Markenkommunikation setzten Unternehmen zu oft nur auf Argumente und Fakten, doch Kunden wollen auch emotional angesprochen werden. Wie das mit richtig guten Geschichten über Marke und Produkt funktionieren und wie Storytelling auf die Marketingziele einzahlen kann? Tipps gibt es von der Münchner Agentur Sugarandspice Communications im Beitrag.

Denken Sie doch mal kurz an Ihre Kindheit. Woran erinnern Sie sich? Mir kommt meine Zeit als Bachpirat in den Sinn, als ich mit meinen Freunden in Gummistiefel im Wasser stand und dazu gesungen habe, wie mein Bruder mit mir im Baumhaus an unserer Zeitmaschine gebastelt hat, um die bösen Aliens zu bekämpfen oder wie gerne ich mein rosa Fahrrad durch Pfützen manövriert habe – und nicht zu vergessen, wie nervös mich bevorstehende Klassenarbeiten gemacht haben.

Als Kinder waren wir Erzähler, Star und Rezipient unserer eigenen Geschichten und wir erinnern uns daran, wie viel Spaß, Freude oder Angst wir in diesen verschiedenen Situationen hatten. Und genau das muss Storytelling erreichen: Unternehmen und Marken emotionalisieren, ihre Kunden zu Helden ihrer eigenen Geschichten zu machen und ihre Produkte zu nützlichen Helfern in der Not.

Storytelling als Verkaufsmedium

Storytelling ist ein Mittel, um Unternehmen mit Erzählungen über Tradition, Produkte oder Marken anhand von Geschichten zu emotionalisieren. Dabei ist in der Regel der Rezipient im Vordergrund, der sich mit dem Problem identifizieren kann und Ihr Produkt braucht, um es zu lösen.

Wichtig ist hier, die Situation nicht rein durch Fakten zu beschreiben: Beim Schlendern durch IKEA fällt unser Blick nicht zuerst auf die vielen Träger, aus denen wir unser eingepacktes Regal mit den richtigen Maßen finden müssen – wir treten zu Beginn in echte Wohnzimmer ein, mit kuscheligen Decken, Stofftieren oder Zeitschriften, und fühlen uns gleich wohnlich. Denn wer will nicht, dass es zu Hause gemütlich ist. Der Preis wird so zur Nebensache und der/die PartnerIn bei der Portion Köttbullar auch schnell vom Regal überzeugt.

 

Storytelling und Ihr Business

Geschichten sind Erfahrungen. Wenn Sie Ihre Story mit Menschen teilen, erleben Sie dadurch Ihre Erlebnisse wieder und laden andere ein, die gemeinsam mit Ihnen zu teilen. Hier erfolgt ein Schritt weg von den eigenen Produkten und Dienstleistungen, denn der Kunde von heute möchte etwas empfinden und sich mit Unternehmen und Marken identifizieren.

Gutes Storytelling erzählt dabei nicht nur schön verpackt eine Geschichte: Idealerweise wandelt sich die Wahrnehmung  der Zielgruppe indem sie mit Ihren Storys interagieren – so können Marken auch über Produkte und Adressaten hinweg Menschen erreichen. Dabei müssen Storys langfristig mit den Themen des Unternehmens verknüpft und konsequent weitererzählt werden. Nur so wirken sie glaubhaft und nachhaltig auf die Wahrnehmung der Zielgruppe ein.

 

Auswirkungen von Storytelling auf Rezipienten

Hören wir eine spannende Geschichte, verschiebt sich unsere Konzentration von dem, was wir gerade machen, auf den Erzähler. Wir legen unser Smartphone weg, pausieren unsere Arbeit oder ändern unsere Sitzposition, um der Story besser zu folgen. Zur selben Zeit spiegelt unser Gehirn verzögert die aktiven Bereiche des Sprechers und aktiviert den Teil, der Erwartungen schafft. Geschichten schaffen also eine direkte Verbindung zwischen Menschen. Speichern wir nun diese Erinnerung ab, bleibt gleichzeitig auch die Verknüpfung mit dem Erzähler bestehen sowie ein emotionaler Zusammenhang. Repräsentiert die Geschichte nun die Marke, entsteht auch hier eine emotionale Assoziation.

 

Emotionale Wirkung des Storytellings

Um die emotionale Wirkung von Storytelling auf uns zu verstehen, müssen wir einen Blick auf unser Gehirn werfen. Die linke Hirnhälfte ist quasi unser Rechenzentrum. Es verarbeitet Informationen anhand von Sprache, Zahlen und Logik und neigt eher dazu Dinge zu hinterfragen.  Die rechte Hirnhälfte wiederum ist unsere Kreativquelle. Hier werden Symbole, Bilder, Musik oder Emotionen verarbeitet: Was hören, fühlen, sehen, schmecken oder riechen wir? Die rechte Hirnhälfte möchte Lösungen und reichert fehlende Informationen durch Gefühle an. Hier entsteht Vertrauen, Loyalität und Hoffnung und hier werden auch unterbewusst Entscheidungen getroffen – da sitzt quasi Ihr Bauchgefühl. Und zu 95 Prozent entscheiden wir uns im Autopilot-Modus und damit unterbewusst. Daher ist es wichtig, nicht nur mit Fakten der skeptischen linken Gehirnhälfte Informationen zu liefern, sondern anhand von Emotionen das Bauchgefühl zu stärken.

Das ist die Stärke von Storytelling: Eine emotionale Bindung zu Erzähler, Unternehmen, Marke aufbauen und damit ein Erlebnis schaffen, dass den ganzen Körper packt.

Ihre persönliche Story finden

Besinnen Sie sich in erster Linie auf Ihre Vision und Mission Statements sowie Ihre Unternehmenskultur. Sind sie noch zeitgerecht? Wofür steht Ihr Unternehmen? Welches Problem löst Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung für Ihre Zielgruppe? Wer ist der Held der Story und wie hilft ihm Ihre Marke Hindernisse auf seinem Weg zu überwinden?

Die richtige Story zu finden ist nicht immer einfach, doch immer ein optimaler Weg für Unternehmen sich selbst in die Köpfe von Menschen zu bringen und anhand von emotionaler Verknüpfung auch länger dort zu existieren.

Sie interessieren sich für Storytelling und möchten mit guten Inhalten Ihr Unternehmen ins Gespräch bringen, aber es fehlt die richtige Strategie?
Melden Sie sich noch bis zum 05. Juli unter www.machtdigital.de/digi-talk unverbindlich für eine kostenlose Beratungsstunde mit den Experten für digitales Storytelling und Markenkommunikation bei Sugarandspice Communications an – oder kontaktieren Sie die Münchner Kommunikations-Agentur direkt unter info@sugarandspice.online 

 

Bild: Pexels

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