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10. September 2020

Cheat Sheet für Social Selling

Autor: Anna Keil von Sugarandspice Communications

Facebook, LinkedIn und Co. werden meist dazu genutzt, um Follower aufzubauen und damit mehr Sichtbarkeit für das Unternehmen zu erlangen. Doch dank immer neuer Features lässt sich auch direkt über diese Kanäle verkaufen. Mit unserem Spickzettel für Social Selling zeigen wir Ihnen nicht nur die Möglichkeiten der Netzwerke sondern geben auch Tipps für einen erfolgreichen Start.

Auf LinkedIn bieten sich unzählige Möglichkeiten das eigene Unternehmen als Wunsch-Arbeitgeber, Partner oder Anbieter und Experte zu präsentieren

Bild: Unsplash

Im Zuge der Digitalisierung verlagert sich die Unternehmenskommunikation zunehmend in den virtuellen Raum – die Folgen der Corona-Pandemie haben diese Entwicklung verstärkt. Im neuen Remote Business Life können es sich Unternehmen fast nicht mehr leisten, online nicht sichtbar zu sein. Hat man einmal in den Aufbau eines guten Social Media Profils für das eigene Unternehmen investiert, lässt sich dieses auch für den Verkauf nutzen.

Tipps für den Start: So machen Sie Ihr Social Media Profil fit für den Verkauf

Um über Social Media verkaufen zu können, gilt es zunächst die richtige Basis zu schaffen – die Online-Präsenz muss professionell gestaltet sein, um den Kontakt zur Zielgruppe ausbauen zu können.

1. Ein informatives und sichtbares Profil

Zunächst sollte ein Blick auf das bestehende Social Media Profil geworfen und überprüft werden, ob der Besucher dort alle wichtigen Informationen erhält. Nur wenn im Profil klar zu ersehen ist, mit welchen Themen sich das Unternehmen beschäftigt, welche Services und Produkte angeboten werden oder wo das Unternehmen zu finden ist, schafft man Vertrauen – die Basis für zukünftige Einkäufe.

Stellen Sie zudem sicher, dass Sie auch gefunden werden. Nutzen Sie dafür Schlüsselwörter und Hashtags im Profil, den Beschreibungstexten und Postings. Um mehr Personen im Netzwerk zu erreichen, kann in einem zweiten Schritt ein Plan zur bezahlten Bewerbung erstellt werden. Die Social Media Plattformen bieten dafür unterschiedliche Formate.

2. Die Zielgruppe finden & kennen lernen

Es ist gut möglich, dass über Ihr Unternehmen oder Ihre Services und Produkte bereits gesprochen wird – sie es aber gar nicht bemerken. Es lohnt sich also, ein sogenanntes „Social Monitoring“ Tool zu nutzen. Mit diesen können Gespräche zu bestimmten Schlüsselwörtern, etwa Ihrem Unternehmensnamen oder Produkten in den sozialen Medien nachvollzogen werden.

Ein entsprechendes Social Media Management Tool wäre zum Beispiel Hootsuite – und steht Nutzern im Basispaket sogar kostenlos zur Verfügung. Mit dessen Listening-Funktion lässt sich genau feststellen, wo Gespräche über Ihr Unternehmen stattfinden.

Behalten Sie zudem relevante Schlüsselwörter der Branche im Blick, denn so erfahren Sie, womit sich Ihre Zielgruppe beschäftigt. Oder Sie positionieren Ihr Unternehmen in passenden Fragestellungen und Diskussionen, indem Sie Relevantes beitragen. Ihr Unternehmen wird somit über die Zeit als Experte von der Zielgruppe im Netzwerk wahrgenommen.

3. Mit zufriedenen Kunden Aufmerksamkeit schaffen

Menschen vertrauen persönlichen Empfehlungen am meisten, wenn es um Kaufentscheidungen geht. Bitten Sie Kunden deshalb, Ihre Produkte oder Services zu bewerten. Nutzen Sie gute Bewertungen, indem Sie etwa in Ihren Social Media Kanälen mit einem Post darauf aufmerksam machen. Das kann ein kurzes Video sein, ein kleiner Text oder – besonders aufmerksamkeitsstark – ein grafisch aufbereitetes Zitat als Bild. Verlinken Sie zu dem bewerteten Produkt auf Ihrer Unternehmensseite oder in Ihrem Shop.

4. Sichtbar werden

Nur gelegentlich einen Post über Ihr neustes Produkt auf Social Media zu veröffentlichen reicht nicht, um Sichtbarkeit in der gewünschten Zielgruppe zu erlangen und einen langfristigen Dialog mit dieser aufzubauen. Ziel sollte es sein, sich als Ansprechpartner für Fragestellungen und aktuelle sowie hilfreiche Informationen für Ihre Branche oder Ihr Segment zu etablieren. So bleiben Sie den potentiellen Kunden im Gedächtnis und bauen Vertrauen auf.

Unabhängig davon, für welche Social Media Plattform Sie sich entscheiden, sollten Sie einen Plan für die Kommunikation aufstellen. Wie das geht, erfahren Sie in unserem großen Guide zur digitalen Kommunikation für KMUs hier.

Die Wahl des passenden Social Media Kanals

Nachdem das Profil fit für den Verkauf gemacht wurde, geht es an die Präsentation der Produkte für den Verkauf. Die unterschiedlichen Netzwerke bieten dafür verschiedene Möglichkeiten.

5. Neue Kunden mit LinkedIn finden

Das professionelle Netzwerk LinkedIn ist ein gutes Werkzeug für die Suche nach neuen potenziellen Kunden oder Auftraggebern. Anstatt unangemeldete Anrufe bei potenziellen Kunden tätigen zu müssen, können Sie die Netzwerke Ihrer Bestandskunden oder Partner nutzen, um neue geeignete Kontakte zu finden. Laden Sie interessante Kontakte dazu ein, Ihrem Netzwerk beizutreten. Diese können dann mit Updates auf Ihre Produkte aufmerksam gemacht oder in persönlichen Nachrichten angesprochen werden.

Was es bei der Kommunikation auf LinkedIn zu beachten gilt, haben wir hier im Beitrag für Content Marketing auf LinkedIn zusammengefasst.

6. Auf Pinterest Interesse wecken und Produkte direkt verkaufen

Während sich LinkedIn besser für die B2B-Kommunikation eignet, sind Marketer im Bereich B2C-Kommunikation auf Pinterest gut aufgehoben.

Ihre Zielgruppe machen Sie etwa damit auf sich aufmerksam, indem Sie Pinnwände erstellen, die sich mit Themen beschäftigen, die zu Ihrem Produkt passen. Sind Sie beispielsweise ein Malerbetrieb, so würden sich Boards zur Innenraumgestaltung eignen. Verkaufen Sie Outdoor-Möbel, so liegt ein Board mit Pins zur Gartengestaltung nahe. Insgesamt funktionieren Themen wie Interior, Food, Reisen, DIY und natürlich Fashion auf Pinterest sehr gut.

Erstellen Sie auch eigene Pins, die von Ihrer Zielgruppe als interessant und hilfreich empfunden werden und Sie bzw. Ihr Unternehmen als Experten ins rechte Licht rückt. Erstellen Sie etwa Beiträge, in denen Sie Ihrer Zielgruppe etwas zur Gartengestaltung oder dem Streichen von kleinen Möbelstücken erzählen.

Über die Funktion Shoppaable Pins oder Shop-the-Look-Pins lassen sich auch Pins erstellen, die direkt auf die Angebote des eigenen Unternehmens aus der Plattform heraus verlinken. Diese können in die Pinnwände integriert werden. Dadurch liefert die Arbeit auf Pinterest nicht nur wertvolle Impulse für mehr Sichtbarkeit, sondern auch für den direkten Verkauf. Weitere Informationen dazu gibt es auf der Informationsseite von Pinterest für Werbekunden hier.

Noch nicht sicher, ob Pinterest der richtige Kanal für Ihr Unternehmen ist? Ob und wie sich Pinterest für Ihre Marketingziele eignet, haben wir hier zusammengefasst.

7. Ein virtuelles Schaufenster auf Instagram erstellen

Wussten Sie, dass Sie sich auf Instagram ein virtuelles Schaufenster einrichten können? Mit Instagram Shopping können die eigenen Follower Produkte, die in Ihren Beiträgen zu sehen sind, direkt ansehen und mit einem Klick werden diese dann auf Ihre Webseite zum Kauf weitergeleitet. Wie genau Instagram-Shopping im Unternehmenskonto eingerichtet werden kann, erläutert die Anleitung im Helpcenter von Facebook for Business hier.

Damit die Produkte im Instagram Shop auch sichtbar werden, ist es hilfreich, die eigenen Postings mit Produktmarkierungen zu versehen oder mit Instagram Shops Kollektionen zu erstellen. Aber auch hier gilt, sichtbar wird nur, wer auch Follower hat. Und die erreicht man auf Instagram nur mit einem regelmäßigen Veröffentlichungsplan und Produkten die sich für den Bild-orientieren Kanal auch eignen – Ästhetik geht hier über alles.

8. Ein eigener Shop mit Facebook

Immernoch das größte soziale Netzwerk ist Facebook und auch hier gibt es einige Möglichkeiten, um nicht nur auf das Unternehmen aufmerksam zu machen, sondern Produkte auch direkt zu verkaufen.

Etwa mit dem Facebook-Shop – Händler können sich einen Shop auf der eigenen Facebook-Seite erstellen, zu dem sich Produkte hinzufügen lassen. Diese lassen sich auch in thematischen Sammlungen organisieren – etwa nach Kategorie, aber auch nach Bestseller, Neuheiten oder Sonderangeboten. Die Produkte sind dann auf Ihrer Facebook-Seite sichtbar. Möchte ein Interessent Ihr Produkt kaufen, wird er auf Ihren Online-Shop verlinkt. Mit dem Facebook Business Manager kann die Seite beispielsweise leicht verwaltet werden, das Tool verwaltet dabei auch Bestellungen und Versandstatus.

Auf die eingestellten Produkte lässt sich dann durch Post mit Bildern, Videos und einer Produktbeschreibung aufmerksam machen. Für mehr Aufmerksamkeit lohnt es sich, diese Postings dann auch in den passenden Interessensgruppen auf Facebook zu teilen.

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